Speckstein
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gestalten
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schnitzen
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formen
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... was man am Anfang so alles braucht:
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ggf. Feinsäge oder Fuchsschwanz
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Raspeln für Ausschabungen je nach Wunsch (rund,
gebogen, gerade,spitz)
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versch. Feilen (oder grobes Schleifpapier)
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Stahlwolle
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Poliermittel wie z.B. Steatol oder Specksteinöl
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... was man so alles aus Speckstein machen
kann
Am Anfang sollte sollten Sie mit einfachen Formen beginnen. Gut geeignet
sind dafür kleine Specksteinstücke, aus denen sich z. B. Schmuckanhänger
herstellen lassen. Sie lassen sich als Anfangsarbeit leicht herstellen,
bieten also eine ausgezeichnete Übungsmöglichkeit, um die Technik
zu erlernen und sich damit anzufreunden.
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Schmuck, Broschen und Anhänger
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Uhren
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Schachbretter
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Figuren und Skulpturen
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Lampenfüsse
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Kurze Anleitung
wie wird es gemacht:
Zum Bearbeiten von Speckstein wird (je nach ausgesuchten
Motiv) eine Säge (Feinsäge oder Fuchsschwanz) benötigt,
mit der die Form des Steines grob angelegt wird. Das Nachbearbeiten erfolgt
mit einer Specksteinraspelfeile. Um Vertiefungen in Schalen auszuhöhlen,
wird eine Speckstein-Rundraspel verwendet.
Zum Nacharbeiten benutzen Sie Stahlwolle und Schleifpapier. Zum Schluß
kann der Speckstein auch noch mit feinem Naßschleifpapier ganz glatt
geschliffen werden (Achtung: Naßschleifpapier, wie der Name schon
sagt, naß verwenden, z.B. unter einem Wasserhahn). Das endgültige
Finish erhält das fertige Specksteinteil durch das mehrmalige Auftragen
von Steatol oder Specksteinöl. Zum Schluß wird der Speckstein
mit einem weichen Wolltuch auf Hochglanz poliert. Fertig!
Geschichtliches zum Thema Speckstein:
Bis weit in die Urzeit reichen die vielen Funde, die zeigen,
daß der Speckstein bereits seit vielen Jahrhunderten für die
Herstellung von Skulpturen, Bildtafeln oder praktischen Gebrauchsgegenständen
verwendet wurde. Eigentlich verständlich, denn Speckstein und Alabaster
gehören zu den weichen Steinen, die sich mit einfachen Werkzeigen
gut bearbeiten lassen.
Der weiche Speckstein, mit dem griechischen Wort "Steatit"
betitelt, wird bei uns auch als Seifenstein bezeichnet. Einfach deshalb,
weil er sich auch fast wie Seife bearbeiten läßt. Oftmals genügt
dazu ein einfaches Schnitz- oder Küchenmesser um einen Stein eine
bestimmte Formgebung zu verleihen.
Specksteine selbst unterscheiden sich durch ihre unterschiedliche
Farbgebung und Weichheit. Während der in Canada gefundene grau-schwarze
Speckstein relativ hart ist, ist der in Südafrika vorkommende rotbraune
Speckstein sehr weich und wird dort auch gerne für die Herstellung
von Skulpturen, z. B. Schachfiguren und Tiere verwendet. Der in Deutschland
gefundene Speckstein ist schmutzig grau bis hellocker, besitzt also eine
Farbgebung, die optisch nicht so gut wirkt. Anders dagegen die Specksteine
aus Indien, Australien und der Türkei, die von einem Grün bis
hin zu einem marmorierten Türkis reichen und sich ausgezeichnet mechanisch
bearbeiten lassen.
So wie sich das Schnitzen des Specksteins in den verschiedenen
Herkunftsländern seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut,
beginnt jetzt auch bei uns das Interesse für diesen Naturstoff zu
wachsen. Speckstein ist ein Naturprodukt, das so fantastische und vielseitige
Möglichkeiten bietet, um die eigene Kreativität zu fürdern,
besonders deshalb weil er sich mit einfachen Werkzeugen mühelos bearbeiten
läßt.
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